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Was ist Bewusstsein? Das ist ja die Hauptfrage. Wir kennen 3 Kräfte: Gravitation, elektroschwache Wechselwirkung und die nukleare Kraft. Und wir haben 3 Körper, denn es gibt diese 3 verschiedenen Arten der Materie. Das Bewusstsein ist womöglich die Gesamtheit, der gesamte Körper aller Körper, aller Kräfte. Mit dem klassischen 4 dimensionalem Raum-Zeit-Kontinuum, das Albert Einstein in die moderne Physik eingeführt hat, kommen wir nicht aus. Wir können damit nicht alle Teilchen-Eigenschaften erklären. Drei Dimensionen reichen nicht aus um die Bewegung der Elementarteilchen zu beschreiben. Wir brauchen viel mehr. Im Kleinen aber auch im Großen, sagen wir im Universum, brauchen wir mehr Dimensionen als die 3. Den 3. dimensionalen Raum haben wir uns als biologische Wesen recht frei erschlossen aber die Räume, die darüber geschaltet sind, oder die Hyperräume, die sind wohl nur durch Phasenübergänge in höheres Bewusstsein zugänglich und an dieser Schwelle steht der Mensch in dieser Zeit. Alltagsbewusstsein überschreiten, transzendieren, so ist jede Meditation in ihrer Struktur transzendental, d.h. wir überschreiten Bewusstseinsebenen die noch mit Form und Inhalt zu tun haben und kommen in einem formlosen, leeren universellen Bewusstseinsraum. Wir stehen mit unserem Bewusstsein an einer wichtigen Schwelle. Von einem 3 dimensionalen Raum zu einem hyperdimensionalem Raum. Der andere große Wandel ist der Übergang von einer einzigen Zeit (von der Vergangenheit in die Zukunft) zu vielen, multiplen Zeiten. Von einer linearen Zeit zu einer multidimensionalen Zeit. Das Ende der Zeit ist der Beginn der Ewigkeit. Ewigkeit wissenschaftlich greifbar zu machen. Der Wissenschaftler und Physiker Burghard Heim entwickelte Ende des vergangenen Jahrhunderts eine Theorie, die es erlaubt, die Welt ganzheitlich mit all ihren materiellen und immateriellen Vorgängen zu beschreiben. In einem 12 dimensionalen Weltbild gelingt es ihm nicht nur philosophisch, sondern mathematisch berechenbar die zwei Aspekte des Lebens zu vereinen, die seit Jahrhunderten dogmatisch getrennt sind. Materie und Geist. Dieses Modell ist mehr ausgerichtet für Leute die aus der Wissenschaft kommen und sich an empirisch berechenbare Modelle gewohnt haben. Aber wie kann man sich eine 12 dimensionale Welt vorstellen? Angenommen, das Leben wie wir es kennen, spielt sich in einem Computer ab. Wir alle sind Figuren in einer virtuellen, 3 dimensionalen Realität. Wenn wir das Spiel nicht unterbrechen, vergeht die Zeit linear und so wie wir es aus der Wirklichkeit kennen. Diese virtuelle, 4 dimensionale Umgebung nannte Einstein das Raum-Zeit-Kontinuum. Es ist die Welt, die wir bewusst erfahren. Burghard Heim fasst diese Dimensionen in einem Raum R4 zusammen. Wir reden immer noch von einem Computer. Damit überhaupt irgendwas abläuft benötigen wir ein Betriebssystem, die Basis um überhaupt ein Programm zu starten. Das Betriebssystem wäre bei B. Heim der sogenannte Strukturraum. X5 und X6 nennt er die beiden Dimensionen die den Strukturraum bilden. Schon hier spielen Raum und Zeit keine Rolle mehr. Jeder wird zustimmen, dass ein Computer nur mit einem Betriebsystem zu nichts zu gebrauchen ist. Wir wären immer noch nicht in der Lage unser Spiel zu spielen, unser virtuelles Leben zu leben. Dafür braucht unserer Computer zusätzliche Daten, das ausführbare Programm selbst und unzählige Dateien in denen das Erscheinungsbild und die Gesetzmässigkeiten unserer virtuellen Welt vorprogrammiert und festgelegt sind. All diese Informationen sind in Verzeichnissen des Betriebssystems jederzeit verfügbar und bilden in Heims Modell den sogenannten Informationsraum, bestehend aus den Dimensionen X7 und X8. Schliesslich muss der Computer selbst auch irgendwo sein. Er umspannt die Dimensionen X9-X12. Dieser Raum ist in unserem Modell der G4. Es ist der Raum des Schöpfers, der Raum des allumfassenden höheren Bewusstsein (Sheldrake: morphische Felder). Heim arbeitet in der ersten Version seiner Theorie hauptsächlich in den ersten 6 Dimensionen. Die oberen Dimensionen (12-9) lassen sich semantisch (von der Bedeutung)nicht fassen. Es sind mathematische Strukturen hoher Symmetrie und sie bezeichnen sich scherzhaft als GAB = Gott allein bekannt. Wir haben da keinen Zugang. Dagegen bis zur 6. Dimension, 7. und 8. sie lassen sich auch deuten: 3 Dimensionen = unsere normalen Räumlichkeiten 4. Dimension ist der Zeit zugeordnet 5.und 6. Dimensionen liegen im Bereich der Informationen (Psychokinese, paranormale Aktivitäten, ein Leben nach dem Tod sind Phänomene die man mit den höheren Dimensionen erklären kann. Wenn alle Teilchen 6 dimensional sind, dann bin ich auch 6 dimensional. Was heisst das, wenn ich 6 dimensional bin und das 3 dimensionale weg ist (also das Körperliche)? Dann kann ich mir die Hoffnung machen, dass diese anderen Strukturen noch übrig bleiben. Aber das werden wir wohl post mortem erfahren. Kommende Generationen werden wohl nicht in dem Glauben, sondern in der Gewissheit aufwachsen, dass die Seele mit all ihren Erfahrungen in einer anderen Dimension jenseits vom Raum und Zeit ewig existiert. Welche Werte werden sich durchsetzen, wenn eine der stärksten Triebkräfte des Menschen wegfällt, die Angst vor dem Tod? Heute sehe ich viele Dinge mit anderen Augen, als zu Beginn meiner wissenschaftlichen und künstlerischen Arbeit. Im Sein: Sein ist erleben, erleben ist erfahren, egal wann, wo oder wie es passiert, denn alles passiert jetzt. (Alternative Interpretation: C.G. Jung: innerpsychische Projektionen, Archetypen die nach aussen projiziert werden können). Inspiriert durch Vorträgen von: |
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